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Der virtuelle Gedenkort K. informiert über die nationalsozialistischen Morde an über 100 BewohnerInnen der Gemeinde Kemeten. Sie wurden als „Zigeuner und damit „minderwertig bezeichnet und in den Lagern der Nationalsozialisten ermordet.

Der Gedenkort in der dieser Form wurde notwendig, weil die Mehrheit der politischen EntscheidungsträgerInnen der Gemeinde Kemeten einen realen Gedenkort mehrmals abgelehnt haben.*

Auf diese Weise versuchen wir, dem Wunsch der wenigen Hinterbliebenen nach einem bescheidenen und würdevollen Raum für Gedenken und Gedanken gerecht zu werden und ein Zeichen gegen das Vergessen und Totschweigen zu setzen.

* Seit vielen Jahren gibt es seitens der Organisationen der Burgenländischen Roma den Wunsch in den Gemeinden, in denen es vor 1938 Roma Ansiedlungen gab, bescheidene Orte des Gedenkens zu errichten. (Nirgends, wo dieses Ansinnen bisher umgesetzt wurde, gab es Probleme oder Proteste. Ganz im Gegenteil wurden entsprechende Aktivitäten von der Bevölkerung mehrheitlich aktiv und positiv begleitet.)